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Dokustation fürs «Heimspiel 2015»

Projektraum Nextex St.Gallen

 

11.12.2015 bis 21.2.2016 – In Zusammenarbeit mit Ueli Frischknecht: Sichtbar und gleichberechtigt reihen sich die Cover der gut 450 Eingaben für die alldreijährliche Schau des Ostschweizer Kunstschaffens aneinander (Ausstellungsorte: Kunst Halle und Kunstmuseum, St.Gallen, Kunstmuseum und Kunstraum Engländerbau, Vaduz). Die Hocker funktionieren wie Bibliothekstreppen; sie werden geräuschvoll durch den Raum geschoben. Mittels der Hocker steigt man über zwei Stufen in die Höhe zu den Eingaben und setzt sich auf das Wabenkartonpolster, um die Dokus zu lesen oder ein Bier zu trinken. Es ist keine kontemplative Lesestube: Durch die Bewegungen / Geräusche der Möbel und der Lesenden verändert sich der Raum ständig. Die pergolartige Struktur füllt das Nextex, lässt aber genug Raum für Veranstaltungen.

 

Wabenkarton, Fichte, Lasur, KünstlerInnen-Dokus.

 

Foto: Stefan Rohner


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Grubenmann-Museum

Zeughaus Teufen

 

2015 – Das Grubenmann-Museum gehört für den Heimatschutz zu den «schönsten Schweizer Museen».

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Mittelholzer-Tisch

Kul­tur­raum Kan­ton St.Gal­len

 

2015 – Tisch und Kabinett für die Ausstellung «Ausgezeichnet! Werkbeiträge Kanton St.Gallen». In Zusammenarbeit mit Ueli Frischknecht. Der Tisch erweitert die Mittelholzer-Bänke zum kompletten Set. Plus kuratorische Mitarbeit.

 

Fichte.

 

Foto: Ueli Frischknecht

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Illustration einer Umnutzung

 

2015 – Zeichnungen zur Vermittlung einer möglichen Umnutzung der Kirche St.Mangen. Im Auftrag des Grafikbüros TGG.



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Modell Mittelholzer – Die Afrikaflüge als Anlass

Kulturraum Kanton St.Gallen

 

27.2. bis 3.5.2015 – Eine zusammen mit dem Zimmermann und Architekten Ueli Frischknecht ausgearbeitete Stützkonstruktion hält den Inhalt zusammen. Auf Fichte gedruckter Text und auf Aluminiumbleche gedruckte Fotos – Grafik und Mitkonzeption am Ganzen Michael Schoch – ergeben in einer Art dreidimensionaler Petersburger-Hängung aus der Ferne ein freundliches Wimmelbild. Aus der Nähe ist die Konstruktion zwar weiterhin freundlich, es verdichten sich aber Inhalt (Wolfi Steiger und Kaspar Surber) und Details zu drei Themen mit Untergruppen. Die Hängung erlaubt ein selektives Herantasten an die an Walter Mittelholzers Arbeit gekoppelten Themen wie Luftfotografie, kolonialer Blick und Massenmedien. Eine lockere Laborsituation, die Raum zum Weiterdenken schaffen soll: Die Tafeln könnten umgehängt, entfernt und erweitert werden, denn das Modell Mittelholzer ist noch nicht komplett. Die Bilder überlagern sich je nach Blickwinkel und nehmen in wechselndem Zusammenhang Bezug aufeinander. Es ist eine Auslage, keine in Stein gemeisselte Behauptung. Die Wände des Kulturraums sind leer, zwischen ihnen und dem Gestell greifen Arbeiten der Kunstschaffenden Beni Bischof, Karin Karinna Bühler, Axel Heil/John Isaacs, Roman Signer und Costa Vece den Inhalt auf, erweitern und stützen ihn.

 

Fichte, Aluminium, Fahnen, Acrylglas.

 

Kritik von «Saiten»

 

Fotos: Michael Bodenmann


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Bienen-Ausstellungen

Bündner Naturmuseum Chur, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen

 

Sommer 2015 – Zwei parallele Ausstellungen zur Biene; bei der Wanderausstellung stehen die Wildbienen im Zentrum (Chur), bei der Sonderausstellung die Honigbiene und kulturhistorische Aspekte (Schaffhausen). Die beiden Ausstellungen unterscheiden sich formal grundlegend aufgrund räumlicher, inhaltlicher und finanzieller Voraussetzungen. Sie haben jedoch dieselbe Eigenschaft, dass die Inhalte nicht offen zum Konsum vor einem liegen, sie vielmehr zusammengesammelt werden, teils gar gesucht werden müssen. In der Churer Wanderausstellung lotsen einen  Öffnungen in den Holzwollplatten-Möbel durch das Thema. In Schaffhausen werden die aus ihrer ursprünglichen Verwendung gelösten und einfach manipulierten Museumswände zur Ausstellungsarchitektur (mit über 12’200 BesucherInnen ist die Ausstellung in Schaffhausen «die erfolgreichste naturkundliche Ausstellung in der Geschichte des Museums»).

 

Konzept (Chur, Schaffhausen) und Gestaltung / Pro­jekt­lei­tung (Schaffhausen) bei 2ND WEST. Gra­fik: TGG.

 

 

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Ferdinand Gehr

Jung Rhy Altstätten

 

2014 – Ecke über Ferdinand Gehrs Leben in der retrospektiven Ausstellung der Museumsgesellschaft Altstätten. Blumen aus seinem Garten, von seiner Tochter Franziska geschnitten und gerichtet, komplettieren die Auslegeordnung und verweisen auf die in der Nähe gehängten Aquarelle. Eine Fotoreportage von Michael Bodenmann zeigt das Atelier- und Wohnhaus von Ferdinand Gehr im heutigen Zustand. Ausstellungsgrafik: Michael Schoch.

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Restaurant Hotel Militärkantine

 

2014 Die Signaletik, zusammen mit Michael Schoch erarbeitet, ist heterogen und geht selbstverständlich auf die (ehemalig) verschiedenen Nutzungen und Stile des Hauses ein. Architekten: Albert Pfeiffer, Rüsch + Rechsteiner, Flury + Furrer.

 

Foto: Michael Schoch


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ST. GALLEN AUSSTELLUNG NIKLAUS MEIENBERG
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Treppenhaus Rorschach

Bar

 

2014 – Fichte, Ahorn, Stahl.


 

 

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zum Treppenhaus


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Warum Meienberg? Pourquoi Meienberg?

Kul­tur­raum Kan­ton St.Gal­len, Zentralbibliothek Luzern, Unitobler Bern, Bibliothek Uni Fribourg, Stadtgalerie Chur

 

2013/14 – Zusammen mit dem Historiker Stefan Keller und dem Grafiker Michael Schoch wird zum 20. Todestag eine Wanderausstellung konzipiert, die zum (Wieder-)Lesen von Niklaus Meienberg anstiftet. Das Auratische und scheinbar Skandalöse spielt im Gegensatz zu Manuskripten, Texten und bis anhin nicht zugänglichem Material keine grosse Rolle. Ein zusammen mit dem Programmierer Manuel Märklin entwickeltes Druckersystem und die präzis-stabile Möblierung lassen ein vom Mythos befreites Wühlen zu. Bis zu drei Stunden am Stück wurde das Material teils studiert und fremde Leute diskutierten miteinander vor den Druckern über das Werk; das Wichtigste war aber auch im Schnelldurchlauf fassbar. Die Talks u.a. mit Dorothee Elmiger, Paul Rechsteiner und Peter Bichsel fanden an Meienbergs Schreibtisch mitten in der Ausstellung statt. Norbert Möslangs Soundinstallation und Anna Freis Plakat erweitern die Ausstellung.

 

Stahl, Fichte, Hewlett Packard, Raspberry Pi.

 

Foto: Samuel Schalch

 

 

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Treppenhaus Rorschach

Bar

 

2014 – Eine abgewinkelte Bar gliedert den verwinkelten Grundriss und arrangiert sich schlank geschnitten mit den Platzverhältnissen.

 

Fichte, Ahorn, Stahl.

 

Foto: Niklaus Reichle

 

zum Treppenhaus


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Gretlers Panoptikum

Kulturraum Kanton St.Gallen

 

2.3. bis 12.5.2013 – Die Vitrinen als Gestalter/Projektleiter 2010 bei 2ND WEST für die Ausstellung «Bücher des Lebens – Lebendige Bücher» des Stiftsarchivs entworfen.

 

Esche, Acrylglas.

 

 

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Gretlers Panoptikum

Kulturraum Kanton St.Gallen

 

2.3. bis 12.5.2013 – Roland Gretlers Panoptikum umfasst unzählige für die Kunst- und Sozialgeschichte wichtige Fotografien, Plakate, Dokumente und Objekte. Die Sonderausstellung, initiiert und koordiniert vom Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte, zeigt viel, aber doch nur einen Bruchteil: Die labyrinthisch angelegte Architektur gliedert den Raum thematisch und lesbar, lässt aber Freiheiten zur Erweiterung und Verschiebung der Themen bis zur Eröffnung. Grafik: Michael Schoch.

 

Fichtenständer, MDF, Acrylglas.

 

Foto: Michael Bodenmann


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Gretlers Panoptikum

Kulturraum Kanton St.Gallen

 

2.3. bis 12.5.2013 – Roland Gretlers Panoptikum umfasst unzählige für die Kunst- und Sozialgeschichte wichtige Fotografien, Plakate, Dokumente und Objekte. Die Sonderausstellung, initiiert und koordiniert vom Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte, zeigt viel, aber doch nur einen Bruchteil: Die labyrinthisch angelegte Architektur gliedert den Raum thematisch und lesbar, lässt aber Freiheiten zur Erweiterung und Verschiebung der Themen bis zur Eröffnung.

 

Fich­ten­stän­der, MDF, Acryl­glas.

 

Foto: Michael Bodenmann


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Aussicht auf das Schlachtfeld —

Museum Prestegg Altstätten

 

22.9. bis 30.11.2012 / 1.4. bis 31.5.2013 – Aus der in oranges Licht getauchten Sammlung des Historischen Museums von Altstätten leuchten für die Sonderausstellung ausgewählte Objekte heraus. Die Gestelle referenzieren auf verschiedene im Haus vorhandene Möbel und tragen die Taschenlampen. In Zusammenarbeit mit den GrafikerInnen Carol Pfenninger und Michael Schoch.

 

Esche, Taschenlampen.

 

Foto: Robert Gander

 

zum «Tagblatt»-Bericht

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Palace St.Gallen

Bar

 

2006 — Eine lange Bar, die in zwei Richtungen funktioniert; zum einen Richtung BarkeeperIn und zum anderen, mit den Rücken angelehnt, zur Bühne. Sie fügt sich als Bindeglied und nicht als raumtrennendes Möbel in Moritz «Moses» Hausers  Haus aus dem Jahr 1924 ein. Zusammenarbeit mit Ronnie Ambauen.

 

Foto: Michael Bodenmann

 

zum Palace


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Grubenmann-Museum

Zeughaus Teufen

 

2012 — Als Gestalter und Projektleiter bei 2ND WEST. Grafik: TGG. Interview-Auszug aus der «Tüüfner Poscht»:

 

Was erwartet die Besucherinnen und Besucher im neuen Grubenmannmuseum?

 

Michael Thurnherr/Johannes Stieger: Kurz gesagt werden sie in die Welt der Grubenmanns mitgenommen: Deren Familiengeschichte, den historischen und geografischen Kontext, die eindrücklichen Konstruktionen und Bauten – und zugleich wird anhand von Plänen, Filmen, Hörstationen, Bildern und zahlreichen anderen Artefakten das Zimmermannshandwerk erklärt und immer wieder der Bogen in die Gegenwart geschlagen. Nebst dem musealen Teil in der «begehbaren Vitrine» wird auch der künftigen Forschung Platz eingeräumt; es wird ein Schaulager, eine Bibliothek, Arbeitsplätze, ein kleines Kino und Raum für Museumspädagogik geben: Im Dachgeschoss wird also auch geforscht, diskutiert und mit Kleinst-Ausstellungen kann der Fokus wechselnd auf Details gerichtet werden. Mit dem Baukörper werden für dies alles Zonen geschaffen. Das Publikum wird aber auch selber Teil der Ausstellung, in dem es eine Art Bühne betritt, hinter Wänden verschwindet und wieder hervorkommt. Durch die Leichtbauplatten und die Kunstfertigkeit der Handwerker wird der Inhalt der Ausstellung auch in der Architektur (be-)greifbar. Und nicht zuletzt wird durch perfekte Oberflächen und präzise Durchdringungen die Einzigartigkeit des Dachstockes hervorgehoben.

 

Die Konstruktion des Dachstuhls erinnert sehr an die Grubenmannsche Baumeisterkunst. Ist das ein Vorteil für die Präsentation des Werkes?

 

Ja, dadurch können vor Ort statische und bautechnische Prinzipien eins zu eins erläutert werden. Das Publikum befindet sich mitten in der Geschichte. Andererseits stellt einen dieser Raum natürlich auch vor Herausforderungen – durch statische Zwänge und die Forderungen der Feuerpolizei beispielsweise. Durch die thematischen Vorgaben der Ausstellung waren wir gezwungen, den durch die Nische stark gegliederten Raum neu zu organisieren, daraus folgt auch die Konzentration auf die Mitte. Im gesamten Haus wurde Wert auf hochwertigste Instandstellung gelegt, dadurch verschwanden viele Spuren der jüngeren Vergangenheit. Mit einem wachen Blick können aber einige Zeichen aufgespürt werden. – Und nun kann sich neue Patina ansetzen …

 

Dendroplatten, Fichtenbalken, Tapete.

 

Foto: Christian Schwager

 

Auszeichnung: Publikation in «Die schönsten Schweizer Museen»

 

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